Der Ochsnwirt

Ochsnwirt

Essen in gemütlich-uriger Atmosphäre! Der Ochsnwirt in Pöttmes ist eine richtige Dorfwirtschaft mit herzhafter Küche und einem herzhaften Wirt. Das familiär geführte Haus vereinigt alle Merkmale eines ländlichen Traditionsgasthofs mit gepflegt bayerischer Gastronomie. Georg Krammer tischt seinen Gästen nicht nur ordentliche Portionen hervorragender Hausmannskost auf, er verwöhnt sie mit bayerischen Spezialitäten der Region und Saison sowie einer Auswahl vegetarischer Gerichte. Jeden Samstagabend gibt es zudem Steaks bei Kerzenlicht mit großem Beilagen- und  Salatbuffet. Im großen Festsaal, in der Kegelbahn und in der Kellerbar feiert die Dorfbevölkerung. Wie es sich für einen echten Traditionsgasthof gehört, gibt es auch Gästezimmer für Übernachtungsgäste.

Ob große oder kleine Veranstaltungen, wir haben die passenden Räume und Übernachtungsmöglichkeiten, kochen frisch auf und bringen ihr Fest zum gelingen. Wir sind Spezialisten für Hochzeiten, Geburtstage, Taufen, Firmenfeste, Kommunionen, Konfirmationen, Faschingsbälle, Weihnachtsfeiern und Tagungen.

Auf Ihr Kommen freut sich Georg Krammer und sein Team.


 

Spezialitäten aus dem Wittelsbacher Land

Wir fördern regionale Esskultur!

 logo_wirte1997 haben sich einige der besten Restaurants und Gasthöfe im Wittelsbacher Land zusammen getan, um  die heimische Esskultur zu fördern. Das Resultat: die „Spezialitätenwirte im Wittelsbacher Land“. Wir sind  engagierte Wirte, die sich dem guten Geschmack verschrieben haben und denen Ihr leibliches Wohl am  Herzen liegt. Bei uns können Sie sicher sein: Die Qualität der Speisen hat bei uns oberste Priorität und wir  beziehen vorwiegend Zutaten aus heimischer Region – stets frisch und auf kurzem Weg direkt vom Erzeuger  auf den Tisch.Für Genießer und für alle, die gerne gut und gesund essen: Schauen Sie bei einem von uns Spezialitätenwirten vorbei und lassen Sie sich verwöhnen!Für ihr kreatives Engagement wurden die Spezialitätenwirte 2004 mit dem „Bayerischen Innovationspreis“ der  Bayern Tourismus-Marketing-Gesellschaft ausgezeichnet: Unter der Rubrik „Köstlich Bayerisch“ konnten sie die 11-köpfige Jury überzeugen.Die Spezialitätenwirte sind Mitglied bei Slow Food, der weltweiten Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten.

G’schmoxerlebnis

Wer bei den Spezialitätenwirten ein Gericht mit Oxenfleisch bestellt, der hat fürwahr ein „G’schmoxerlebnis“: feinfaserig, zart und saftig ist es, mit feiner Marmorierung. Es stammt von Tieren aus der unmittelbaren Umgebung, die nach besonderen Qualitätskriterien aufgezogen und geschlachtet werden. Den größten Teil des Jahres verbringen sie auf der Weide in freier Natur und auch das Futter stammt aus heimischem Anbau: saftiges Grünfutter im Sommer auf der Weide, Heu und Getreideschrot im Winter. Das Ergebnis ist ein besonders aromatisches Fleisch. Nur die Spezialitätenwirte im Wittelsbacher Land haben dieses besondere „Oxenfleisch“ auf ihren Speisekarten!

 

OxenwegSignetGruen

Zwischen dem 14. und 18. Jahrhundert wurden Ochsen zur Schlachtung von Ungarn durch Österreich und das Wittelsbacher Land in die bevölkerungsstarken Städte Augsburg (ca. 45.000 Einwohner) und Nürnberg (ca. 50.000 Einwohner) getrieben. Denn trotz der 600 km langen Strecke brachten die, von den sogenannten „Haiduken“ getriebenen, großwüchsigen Grauochsen ein höheres Schlachtgewicht auf die Waage als die heimischen Rinder. Zudem war das Fleisch auch billiger als das der Tiere aus Schwaben oder Bayern.
Hiesige Metzger kauften außerdem, um den heimischen Bedarf zu decken, auf den Viehmärkten in Wien, Ungarn und Polen Schlachtochsen. Diese ließen sie auf gemieteten Weiden im Lech-, Paar-, und Ampertal tränken und mästen.
Anfang des 16. Jahrhunderts zählte das Ochsenfleisch sogar zu den beliebtesten Nahrungsmitteln und galt bei der reichen Bürgerschaft als besondere Spezialität.
Allein von 1572 bis 1583 wurden pro Jahr rund 6.800 Ochsen Richtung Augsburg getrieben, wobei die Route meist außerhalb der Ortschaften verlief. Die durchschnittliche Herdengröße betrug damals 120 bis 130 Tiere. In den 1590er Jahren wurden dann im Schnitt 8000 Ochsen pro Jahr importiert, folglich erreichten jährlich 60 bis 70 Herden die Stadt. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich zu dieser Zeit zwei Drittel der Einwohner Fleischkäufe leisten konnten. Man ist sicher, dass mehr Ochsen eingeführt wurden, als die Augsburger essen konnten, so dass die Metzger auch die umliegenden Gemeinden versorgen konnten. Neben der reinen Fleischversorgung waren auch die anfallenden Nebenprodukte wie Häute bzw. Leder oder das Horn der Tiere wichtige Konsumgüter.
Erst der 30-jährige Krieg, sowie die Habsburger Kriege gegen das Osmanische Reich brachten gravierende Einschnitte in den florierenden Ochsenhandel. Die letzten “Ochsentriften” gab es gegen Ende des 18. Jahrhunderts.